Willkommen ganz unten…

…wobei habe ich das nicht schon öfter gedacht? Und immer ging es dann noch weiter runter…

Ich weiß schon gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. So viele Baustellen. Zu viele Baustellen. Ich drehe noch durch.

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Die Angst, dass er mich verlässt
Manchmal ist er so abweisend, es dauert lange, viel zu lange, bis er mir sagt, dass er mich liebt. Keine Ahnung, wann er das das Letzte mal gesagt hat. Er stößt mich weg, wenn es ihm schlecht geht, aber ich will doch nur helfen. Will ihn aber nicht verlieren.

In einer FB-Gruppe, hat man geäußert, dass es zwischen zwei psychisch Kranken nicht gut gehen kann.. Was, wenn das wahr ist? Was, wenn ich meine Zeit vergeude? Aber, was macht das schon… seitdem ich das gelesen habe, kriege ich es nicht mehr aus dem Kopf, ständig ist da diese Stimme, die mir sagt, dass es eh keine Zukunft hat. Es macht mich fertig. So fertig.

Und trotzdem hab eich panische Angst, dass er genug von mir haben könnte. Dass er sich jemanden weniger anstrengenden sucht, jemanden mit einem Plan im Leben.
Keine Ahnung, wie ich darauf komme… er war ja bei meinem Venlafaxinentzug (denn nichts anderes habe ich letzte Woche mitgemacht, trotz Rückfragen beim Psychiater…) den ganzen Tag für mich da.. und die kleinen Gesten.. aber dann wieder.. so kalt, kein Kuss. Nichtmal in den Arm genommen hat er mich gestern abend.. ja, es ging ihm schlecht.. aber mir geht es doch auch nicht gut… Und dann habe ich wieder diese Träume. Träume, in denen er geht. Und ich stehe da. Mit einem noch größeren Haufen Scherben als ohnehin schon.

Die Schwiegermutter
Anstrengend. So Anstrengend kann doch kein Mensch sein. Sie nimmt ihn mir weg. Streckt ihre Klauen nach ihm aus.
In manchen Wochen ist er öfter bei ihr, als bei mir. Dann macht er dies oder jenes für sie, dann braucht sie das Auto. Aber gut genug ist trotzdem nichts für sie. Immer meckern. Immer über andere aus der Familie aufregen. Meiner Cousine vorwerfen, sie wäre keine gute Mutter… allein, wenn ich höre, dass wir zum Essen bei ihr sind oder so… dann könnte ich kotzen. Es macht mich fertig. So fertig.

mein Selbsthass
Ich habe wirklich versucht mich zu akzeptieren…aber wie kann man etwas akzeptieren, etwas mögen, was so kaputt ist und nicht funktioniert.. nicht mal ein kleines bisschen. Es gibt Tage, da würde ich mir am Liebsten das Gesicht abreißen, in der Hoffnung, nicht mehr ich sein zu müssen.
Neues Gesicht, neues Leben, oder? Nein, natürlich nicht.. meine Gedanken, Gefühle, Erinnerungen.. bleibt ja alles dasselbe…

Schulden
Keine Ahnung, wie ich da rein geraten bin… vllt bin ich jetzt auch noch kaufsüchtig?? Und dann kam die letzte Kündigung zur denkbar schlechtesten Zeit.. Wo soll ich anfangen die Schulden abzutragen? Ich kann ja nicht mal mehr online überweisen, weil mein Mobilfunkanbieter meinen Vertrag wohl so weit eingeschränkt hat, dass ich nicht mal mehr SMS empfangen kann… und ohne das keine TAN und ohne TAN keine Überweisung. Arbeitslosengeld knapp 770 Euro, davon gehen 600 an meinen Freund für die Miete, etc. (obwohl er schon immer mehr verdient hat der gleiche Anteil…) und vom Rest kann ich zum Teil nicht mal meine laufenden Versicherungen bezahlen… wie soll ich da nur irgendwie wieder einen Fuß auf den Boden kriegen, was die Schulden angeht?? Wo fange ich nur an verdammt..

Arbeitslosigkeit
Schule bis 2010. – Ausbildungssuche bis Mai 2011. – Ausbildung 09.2011 bis 07.2014. – Krankgeschrieben 12.2014 bis 07.2015. – Kündigung 10.2015. – Arbeitslos bis 12.2015.- Gearbeitet bis 04.2016.- Arbeitslos 04.2016. – Gearbeitet bis 08.2016. – Seitdem arbeitslos.

Klasse Karriere, was? Oh, welch Ironie. Die Ausbildung konnte ich ja gerade noch irgendwie durchziehen, aber seitdem häufen sich die Krankschreibungen wegen meiner Psyche… und dann kommt die Kündigung, ich kanns ja verstehen. Aber, was soll ich denn machen?

kein Plan, was ich überhaupt machen will
Seit der letzten Kündigung, bin ich am überlegen, ob ich überhaupt den richtigen Beruf habe…aber ich wüsste auch um ehrlich zu sein nicht, was ich sonst machen sollte. Ich bin so völlig ratlos und hasse mich dafür gleich noch mehr.
Ja, ich wollte Mediengestalterin werden -> keine Ausbildungsstelle, also Abi machen
Da habe ich meine Vorliebe für Psychologie entdeckt, wollte ich studieren und dann in die Beratung von Schulkindern und ihren Eltern (am liebsten auch was Mobbing, etc. angeht, soll niemand mitmachen…) -> Notenschnitt zu schlecht, also Steuerfachangestellte gelernt.

Ja, es macht schon Spaß, bzw. tut nicht weh. Aber schwer vorstellbar, dass bis ans Ende zu machen. Und noch dazu unterbezahlt… Verkäuferinnen verdienen zum Teil mehr… Und jetzt?
Ich habe u.a. eine Bewerbung im Bereich Marketing laufen, als Bürozukraft…eine Bewerbung an der nächsten Uni, will nämlich nicht schon wieder umziehen müssen… das ertrage ich nicht noch mal, so kurz danach. Zumal mein Freund da bestimmt nicht mitziehen würde…

Angst raus zu gehen
Irgengdwie ist das neu… aber seit einiger Zeit.. immer, wenn ich alleine rausgehe.. kriege ich Panik, stehe kurz vor einer Panikattacke und fange unkontrolliert das Schwitzen an. Wenn mein Freund oder jemand anderes dabei ist, dann geht es. Aber allein…Dazu kommt ja dann auch noch, dass ich ja hier immer noch niemanden habe.. außer meinem Freund, seiner Familie und seiner Freunde… niemanden, der nur mir „gehört“.. also nicht gehören, aber so ne Freundschaft, nur für mich… Und auch das macht mich fertig.

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Es wäre so einfach… dann würde mein Kopf sich nicht mehr anfühlen, als würde er platzen, voll von dem ganzen Scheiß, den ich doch gar nicht haben will. Nicht fühlen will.

Bin mal wieder so weit. Ich kann nicht mehr.

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