Noch immer Angst

Letzte Nacht bin ich richtig zusammengebrochen… wieder diese Träume, dass er mich verlässt. – Ich will das nicht, ich habe Angst davor.

Selbst mein Bruder meint, dass ich spinne. Gut hat er nicht so gesagt, aber direkt von Verlustangst angefangen. Aber was soll ich denn auch dagegen tun? Probleme damit hab ich doch schon jahrelang und jetzt bin ich ja auch noch arbeitslos (da geht auch nichts weiter…), da habe ich massig Zeit mir Gedanken zu machen. Und ja, das tue ich auch. Was, wenn er eine Bessere, eine Hübschere, eine Perfektere findet?

Ohne ihn bin ich nichts… das macht mir Angst.

Schreiend aufgewacht. Innerlich Schreiend. Keine Tränen zum Weinen mehr da. Trockene Augen. Zitternde Beine und Hände. Auf dem Kalten Fliesenboden im Bad liegend. Starr vor Angst. Geweitete Augen. Er schläft nebenan. Kann ihn nicht wecken. Gefangen. Zu viele Erwartungen. Nicht gut genug. Wunderlich. Verrückt und gekrümmt. Gebettelt um Hilfe. Nicht wieder eingekriegt.

Am Ende bin ich dann wieder ins Bett gekrochen, das merkwürdige Gefühl, dass etwas nicht stimmt bleibt. Es quält mich Tag und Nacht und ich kann doch eigentlich eh nicht mehr konzentriert irgendetwas angehen. All die Erwartungen. Schnell wieder Arbeit finden. Aber wie? Schon wieder Absagen. Und aufraffen kann ich mich eh nicht…

Ich glaube fast, er gibt mir die Schuld daran. Die Schuld daran, dass es mir wieder so viel schlechter geht. Aber wie soll das meine Schuld sein?

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