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Wow, ich habe ja ewig nicht mehr geschrieben…

Mittlerweile bin ich mit meinem Freund zusammengezogen, lebe in einer anderen Stadt und sehe meine Eltern und Bruder nur noch selten. – An sich tut mir das gut.

Doch auch in der neuen Stadt habe ich niemanden. Keine Freunde. Wenn ich etwas unternehme, dann mit meinem Freund, seinen Freunden und Bekannten oder meiner Schwägerin in Spe. – Irgendwie ein Scheißgefühl, niemanden „für mich“ zu haben. Ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll, aber irgendwie sind alle Bekanntschaften zu eng mit meinem Freund verflochten, da ist niemand, den nur ich kenne. Den ich ihm vorstellen könnte. Mit dem/der ich mal etwas unternehmen könnte, ohne zu wissen, dass mein Freund theoretisch auch mitgehen könnte, selbst wenn er es nicht unbedingt machen würde, wenn ich mit seiner Schwester beispielsweise etwas unternehmen will. Aber allein die Möglichkeit… irgendwie verletzt mich das und lässt mich auch irgendwo verzweifeln.

Ich hatte ja dann gehofft, über die Arbeit an soziale Kontakte zu kommen. Kontakte erstmal nur für mich… Pustekuchen. Innerhalb von 7 1/2 Monaten habe ich nun schon die zweite Anstellung in den Sand gesetzt. Und zuletzt war das eine absolute Traumstelle. Tolle Kollegen, tolle Arbeitszeiten, tolle Aussichten für die Zukunft, nicht weit entfernt… trotzdem kam gestern die Kündigung. Und ich?

Ich bin wieder ganz unten.

Noch tiefer als ganz unten.

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