Die Frage ist nicht, wann man einen Menschen wirklich kennt,…

…sondern, ob das überhaupt möglich ist.

So wirklich glaube ich da nicht mehr dran. Da war ich fast 2 Jahre mit einem Mann zusammen und muss jetzt feststellen, dass alles eine Lüge war.
Der Mann, der jetzt sein wahres Gesicht zeigt, hat mit dem, in den ich mich verliebt habe rein gar nichts gemeinsam.

beleidigend, unehrlich, raffgierig

Nicht mehr so wie er sich zuvor gegeben hat. Da war er verständnisvoll und überhaupt so, wie ich mir einen Mann an meiner Seite wünsche. Jetzt zeigt er vor allem die gegenteiligen Verhaltensweisen. – Zeigt mir, mal wieder, dass ich es einfach nicht schaffe, den richtigen Mann für mich zu finden.

Mittlerweile hat er mich so weit, dass ich einen Anwalt einschalten musste, fordert Geld von mir im vier-stelligen Bereich, erzählt Lügen und stellt sich nebenbei noch als völliges Opfer hin.
Meine Therapeutin hat ja festgestellt, dass nicht ich beziehungsunfähig bin, sondern er unreif, kindisch und egoistisch. Aber die Feststellung hilft mir auch nicht sonderlich weiter. Ich dachte ja immer, dass nichts an körperliche Gewalt herankommt. Jetzt weiß ich aber, dass psychische Gewalt mindestens genauso schlimm ist.

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Gleiche Gedankengänge

Freitag war ich mit dem Verein auf einem Borderline Trialog, heute hat auch für mich der STEPPS-Kurs angefangen…

Schon interessant, welche Gedankengänge sich doch auch bei anderen immer wieder  wiederholen. – Was ich vor allem alles nachvollziehen kann.

Mein Ex hat ja nichts davon nachvollziehen können, aber auf den Brief konnte er dann nicht reagieren… Die Frist ist ja abgelaufen und es kam nichts.

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Abwarten und Tee trinken

…. oder eher durchdrehen…

Heute lief die Frist ab, die meine Betreuerin und ich ihm gegeben haben.. natürlich hat er nichts hören lassen. Und ich habe Angst. Große Angst. Sein Onkel ist Anwalt…Herr Z. sagt, ich solle mich da nicht reinsteigern. Leicht gesagt. Das kann ich doch am besten.

Morgen zur Psychologin, weil der Amtsarzt noch nachträglich Unterlagen angefordert hat. Da war ich am Freitag zur Untersuchung. Was bei rauskommt.. ich bin gespannt. Das letzte mal hat es mir ja rein gar nichts gebracht.

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Nachts sind die Gedanken zu laut

Ich hasse es, alleine zu schlafen.

Das Bett zu groß. Zu leer. Zu kalt. Auch zusätzliche Kissen und eine Wärmflasche schaffen keine Abhilfe. Was fehlt ist ein Mensch.

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Zusammenfassung

Wahrscheinlich werde ich wieder häufiger schreiben, die gute Zeit ist vorbei. – Endgültig. Schon vor einem Jahr hatte ich ja die unbestimmte Angst, dass S. mich verlassen könnte.

Ende Juli ist das dann eingetreten.

Erst verschwand er Freitags nach der Arbeit, kam dann den ganzen Samstag nicht nach Hause und wollte Sonntag kommen „zum reden“.- Das Reden bestand dann daraus, mir Vorwürfe zu machen (während seine Schwester hinter ihm stand und immer dann mit Beschimpfungen um sich warf, wenn ihm nichts mehr einfiel), seine Sachen zu packen und zu verschwinden. Damals noch nicht endgültig. Dachte ich zumindest. Immerhin hat er gesagt, er braucht „nur mal Zeit“ für sich. Weil es ihm schlecht ginge.

Ich habe tage- und wochenlang nichts von ihm gehört, nur einmal, da hat er mir noch Hoffnungen gemacht. Dass wir noch eine Chance hätten, wenn wir beide uns erst mal um unsere psychische Gesundheit kümmern würden.

Mitte Oktober (klischeehafterweise war es der 13., ein Freitag) schrieb mir dann seine andere Schwester, dass ich ihm egal bin und dass er nicht zurück käme. Dass ich einfach zurück nach A. gehen solle und mein Leben einfach so weiterleben solle.

Da bin ich komplett zusammengebrochen, weil er nicht einmal die Eier hatte, es mir selbst zu sagen. Ständig hat er eine seiner Schwestern vorgeschickt, die mir dann auch noch Vorwürfe gemacht haben, von wegen ich hätte mich von ihm aushalten lassen und ihn unterdrückt.
Noch an diesem Abend bin ich mit Polizei in der Psychiatrie gelandet: Suizidgedanken/Versuch.

Dort war ich dann insgesamt 14 Wochen und ein paar Tage. Durfte die geschlossene Station für Frauen kennenlernen und bin mit der Zeit immer mehr von Hass ihm gegenüber erfüllt. Allerdings habe ich da auch gemerkt, dass mein Vertrauen zu Männern wieder mal stark gelitten hat. – Er hat ja immer behauptet, dass er anders wäre. Dabei war er im Grunde, wie seine Vorgänger. Es gab halt keine körperliche Gewalt sondern psychische und davon nicht zu knapp.
Am Ende war ich seiner Meinung aber am Scheitern der Beziehung schuld, weil ich scheinbar ein Monster bin. Weil ich mich selbst verletze. Weil ich Borderline habe.

Wieder mal konnte mich jemand nicht um meiner selbst willen lieben. Vermutlich werde ich dieses Gefühl nie erfahren.

Während ich in der Klinik war (wovon er wusste, da seine andere Schwester meiner Mutter gegenüber diese Information herausbekommen hat), kam die einseitige Kündigung der gemeinsamen Wohnung. Ohne den Sozialdienst in der Einrichtung wäre ich wohl wieder vor einem Fenster gestanden. – Ich stand kurz davor obdachlos zu werden. Gekündigt wurde die Wohnung letztlich zum heutigen Tag.
Aber seitdem fällt ihm in schöner Regelmäßigkeit wieder etwas ein, was er an meine Eltern (!!!!) schreiben kann, um mich schlecht zu machen. Er musste mich ja überall blockieren… und meine neue Adresse wird er von mir nicht erfahren.

Insgesamt hat er so viel Scheiße abgezogen, vor allem jetzt im Nachhinein, dass ich froh sein sollte, dass ich ihn los bin. Aber ich bin nun furchtbar einsam. Mein Traum von der großen Liebe ist also wieder einmal zerplatzt.

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Abwärts immer weiter

Kaum gewöhnt man sich an etwas, ist schon wieder alles anders. 

 

Seit 5 Tagen habe ich nun zusätzlich zu meiner Depression eine neue Diagnose: F60.31. Zuerst wusste ich gar nicht, was das sein soll, weil ich die Schlüssel für alle meine Diagnosen kenne.

Also direkt nachgeschaut: Emotional instabile Persönlichkeitsstörung – Borderline Typ

 

Na herzlichen Glückwunsch. Ich wusste zwar schon immer, dass es nicht allein „nur“ eine Depression sein kann, weil einfach zu viel noch mit drin gesteckt hat, als dass es einfach an den Affekten liegen kann, aber das? Irgendwie bin ich doch ziemlich geschockt. Und um ehrlich zu sein, weiß ich auch gar nicht, wie und ob ich das meinem Freund sagen soll.

Eigentlich sollte ich es ihm denke ich sagen, weil genau da einigen, was ihn stört was ich mache, ohne es zu merken, was ihn stört. Vielleicht könnten wir dann zusammen Fahrpläne entwickeln, wie er damit umgehen soll, bzw. wie er mich darauf aufmerksam machen kann.
Aber andererseits… ich habe Angst. Panische Angst.

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Willkommen ganz unten…

…wobei habe ich das nicht schon öfter gedacht? Und immer ging es dann noch weiter runter…

Ich weiß schon gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. So viele Baustellen. Zu viele Baustellen. Ich drehe noch durch.

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Die Angst, dass er mich verlässt
Manchmal ist er so abweisend, es dauert lange, viel zu lange, bis er mir sagt, dass er mich liebt. Keine Ahnung, wann er das das Letzte mal gesagt hat. Er stößt mich weg, wenn es ihm schlecht geht, aber ich will doch nur helfen. Will ihn aber nicht verlieren.

In einer FB-Gruppe, hat man geäußert, dass es zwischen zwei psychisch Kranken nicht gut gehen kann.. Was, wenn das wahr ist? Was, wenn ich meine Zeit vergeude? Aber, was macht das schon… seitdem ich das gelesen habe, kriege ich es nicht mehr aus dem Kopf, ständig ist da diese Stimme, die mir sagt, dass es eh keine Zukunft hat. Es macht mich fertig. So fertig.

Und trotzdem hab eich panische Angst, dass er genug von mir haben könnte. Dass er sich jemanden weniger anstrengenden sucht, jemanden mit einem Plan im Leben.
Keine Ahnung, wie ich darauf komme… er war ja bei meinem Venlafaxinentzug (denn nichts anderes habe ich letzte Woche mitgemacht, trotz Rückfragen beim Psychiater…) den ganzen Tag für mich da.. und die kleinen Gesten.. aber dann wieder.. so kalt, kein Kuss. Nichtmal in den Arm genommen hat er mich gestern abend.. ja, es ging ihm schlecht.. aber mir geht es doch auch nicht gut… Und dann habe ich wieder diese Träume. Träume, in denen er geht. Und ich stehe da. Mit einem noch größeren Haufen Scherben als ohnehin schon.

Die Schwiegermutter
Anstrengend. So Anstrengend kann doch kein Mensch sein. Sie nimmt ihn mir weg. Streckt ihre Klauen nach ihm aus.
In manchen Wochen ist er öfter bei ihr, als bei mir. Dann macht er dies oder jenes für sie, dann braucht sie das Auto. Aber gut genug ist trotzdem nichts für sie. Immer meckern. Immer über andere aus der Familie aufregen. Meiner Cousine vorwerfen, sie wäre keine gute Mutter… allein, wenn ich höre, dass wir zum Essen bei ihr sind oder so… dann könnte ich kotzen. Es macht mich fertig. So fertig.

mein Selbsthass
Ich habe wirklich versucht mich zu akzeptieren…aber wie kann man etwas akzeptieren, etwas mögen, was so kaputt ist und nicht funktioniert.. nicht mal ein kleines bisschen. Es gibt Tage, da würde ich mir am Liebsten das Gesicht abreißen, in der Hoffnung, nicht mehr ich sein zu müssen.
Neues Gesicht, neues Leben, oder? Nein, natürlich nicht.. meine Gedanken, Gefühle, Erinnerungen.. bleibt ja alles dasselbe…

Schulden
Keine Ahnung, wie ich da rein geraten bin… vllt bin ich jetzt auch noch kaufsüchtig?? Und dann kam die letzte Kündigung zur denkbar schlechtesten Zeit.. Wo soll ich anfangen die Schulden abzutragen? Ich kann ja nicht mal mehr online überweisen, weil mein Mobilfunkanbieter meinen Vertrag wohl so weit eingeschränkt hat, dass ich nicht mal mehr SMS empfangen kann… und ohne das keine TAN und ohne TAN keine Überweisung. Arbeitslosengeld knapp 770 Euro, davon gehen 600 an meinen Freund für die Miete, etc. (obwohl er schon immer mehr verdient hat der gleiche Anteil…) und vom Rest kann ich zum Teil nicht mal meine laufenden Versicherungen bezahlen… wie soll ich da nur irgendwie wieder einen Fuß auf den Boden kriegen, was die Schulden angeht?? Wo fange ich nur an verdammt..

Arbeitslosigkeit
Schule bis 2010. – Ausbildungssuche bis Mai 2011. – Ausbildung 09.2011 bis 07.2014. – Krankgeschrieben 12.2014 bis 07.2015. – Kündigung 10.2015. – Arbeitslos bis 12.2015.- Gearbeitet bis 04.2016.- Arbeitslos 04.2016. – Gearbeitet bis 08.2016. – Seitdem arbeitslos.

Klasse Karriere, was? Oh, welch Ironie. Die Ausbildung konnte ich ja gerade noch irgendwie durchziehen, aber seitdem häufen sich die Krankschreibungen wegen meiner Psyche… und dann kommt die Kündigung, ich kanns ja verstehen. Aber, was soll ich denn machen?

kein Plan, was ich überhaupt machen will
Seit der letzten Kündigung, bin ich am überlegen, ob ich überhaupt den richtigen Beruf habe…aber ich wüsste auch um ehrlich zu sein nicht, was ich sonst machen sollte. Ich bin so völlig ratlos und hasse mich dafür gleich noch mehr.
Ja, ich wollte Mediengestalterin werden -> keine Ausbildungsstelle, also Abi machen
Da habe ich meine Vorliebe für Psychologie entdeckt, wollte ich studieren und dann in die Beratung von Schulkindern und ihren Eltern (am liebsten auch was Mobbing, etc. angeht, soll niemand mitmachen…) -> Notenschnitt zu schlecht, also Steuerfachangestellte gelernt.

Ja, es macht schon Spaß, bzw. tut nicht weh. Aber schwer vorstellbar, dass bis ans Ende zu machen. Und noch dazu unterbezahlt… Verkäuferinnen verdienen zum Teil mehr… Und jetzt?
Ich habe u.a. eine Bewerbung im Bereich Marketing laufen, als Bürozukraft…eine Bewerbung an der nächsten Uni, will nämlich nicht schon wieder umziehen müssen… das ertrage ich nicht noch mal, so kurz danach. Zumal mein Freund da bestimmt nicht mitziehen würde…

Angst raus zu gehen
Irgengdwie ist das neu… aber seit einiger Zeit.. immer, wenn ich alleine rausgehe.. kriege ich Panik, stehe kurz vor einer Panikattacke und fange unkontrolliert das Schwitzen an. Wenn mein Freund oder jemand anderes dabei ist, dann geht es. Aber allein…Dazu kommt ja dann auch noch, dass ich ja hier immer noch niemanden habe.. außer meinem Freund, seiner Familie und seiner Freunde… niemanden, der nur mir „gehört“.. also nicht gehören, aber so ne Freundschaft, nur für mich… Und auch das macht mich fertig.

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Es wäre so einfach… dann würde mein Kopf sich nicht mehr anfühlen, als würde er platzen, voll von dem ganzen Scheiß, den ich doch gar nicht haben will. Nicht fühlen will.

Bin mal wieder so weit. Ich kann nicht mehr.

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Noch immer Angst

Letzte Nacht bin ich richtig zusammengebrochen… wieder diese Träume, dass er mich verlässt. – Ich will das nicht, ich habe Angst davor.

Selbst mein Bruder meint, dass ich spinne. Gut hat er nicht so gesagt, aber direkt von Verlustangst angefangen. Aber was soll ich denn auch dagegen tun? Probleme damit hab ich doch schon jahrelang und jetzt bin ich ja auch noch arbeitslos (da geht auch nichts weiter…), da habe ich massig Zeit mir Gedanken zu machen. Und ja, das tue ich auch. Was, wenn er eine Bessere, eine Hübschere, eine Perfektere findet?

Ohne ihn bin ich nichts… das macht mir Angst.

Schreiend aufgewacht. Innerlich Schreiend. Keine Tränen zum Weinen mehr da. Trockene Augen. Zitternde Beine und Hände. Auf dem Kalten Fliesenboden im Bad liegend. Starr vor Angst. Geweitete Augen. Er schläft nebenan. Kann ihn nicht wecken. Gefangen. Zu viele Erwartungen. Nicht gut genug. Wunderlich. Verrückt und gekrümmt. Gebettelt um Hilfe. Nicht wieder eingekriegt.

Am Ende bin ich dann wieder ins Bett gekrochen, das merkwürdige Gefühl, dass etwas nicht stimmt bleibt. Es quält mich Tag und Nacht und ich kann doch eigentlich eh nicht mehr konzentriert irgendetwas angehen. All die Erwartungen. Schnell wieder Arbeit finden. Aber wie? Schon wieder Absagen. Und aufraffen kann ich mich eh nicht…

Ich glaube fast, er gibt mir die Schuld daran. Die Schuld daran, dass es mir wieder so viel schlechter geht. Aber wie soll das meine Schuld sein?

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Krise

… in der Beziehung?

Keine Ahnung. Ich habe nur das Gefühl, dass mein Freund sich von mir entfernt. Das letzte „Ich liebe dich“ ist lange her, wenn ich das zu ihm sage, kommt nicht mal „Ich dich auch“. Es macht mir Angst. Dazu zieht er sich gefühlt immer weiter von mir zurück.

Ich habe wirklich Angst, ihn zu verlieren. Was sollte ich nur ohne ihn machen??

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Zwei gegen eins

Sie sind Geschwister und sie streiten sich. – Aber nicht, wenn es darum geht, mir einen Job schmackhaft zu quatschen, für den ich nicht einmal die Qualifikation habe.

Gegen die Wand gedrängt. So habe ich mich gefühlt. Beide sind der Meinung, dass ich als Steuerfachangestellte ohne Führerschein eine Bewerbung für eine Stelle für Verwaltungsfachangestellte/Kauffrauen für Bürokommunikation/Bankkauffrauen/Rechtsanwaltsfachangestellte oder Versicherungsfachangestellte mit Führerschein schreiben sollte.

Völlig bescheuert. Scheinbar denken sie, dass ich eine Beschäftigungstherapie brauche…

Dass ich mich zu nichts in der Lage fühle, verstehen sie nicht.

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